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Unsere News vom 03.11.2017

Noch kein Tohuwabohu im Weinkeller?



Noch kein Tohuwabohu im Weinkeller?
     
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Weinfreunde,
liebe Kunden,

die Qualität der Rotweine von Markus Schneider hat in den letzten Jahren dramatisch zugenommen und sowohl der aktuelle 2015er Ursprung wie auch der 2015er Black Print sind die besten je gefüllten Jahrgänge dieser beiden wichtigen Weine. Dieser Tage wurde der 2014er Tohuwabohu freigegeben, den wir heute vorstellen möchten:       2014er Tohuwabohu – Markus Schneider
            Das 1. Buch Moses beginnt mit dem Satz „Bereshith bara elohim et hashamajim v’et ha‘arez, v’ha‘arez hajtah tohu vavohu ...“ Tohuwabohu („wüst und leer“ übersetzt) beschreibt sinngemäß die größtmögliche Unordnung, die der ordnenden Hand Gottes bedarf.

Diesen Rotwein hat Markus Schneider 2007 erstmalig aus der Taufe gehoben, als sowohl betrieblich wie auch privat viel im Umbruch war. Sein damaliger Kellerneubau war schon spektakulär und von vielen Entbehrungen und Nachtschichten geprägt. Und privat erblickte sein Sohn Nicolaus das Licht der Welt. Jeder Familienvater und Bauherr kann jetzt wohl erahnen, mit welcher Doppelbelastung Markus Schneider in diesem Jahr zu kämpfen hatte. Er nahm dies zum Anlass den Tohuwabohu aus der Taufe zu heben:

„TOHUWABOHU ist eine Hommage an unseren Sohn Nicolaus, der bei uns nicht nur alles auf den Kopf stellt, sondern vieles neu ordnet. Ein Cuvee aus Cabernet Sauvignon, Merlot und Cabernet Franc, die Weinreben nur einen Steinwurf vom Weingut gewachsen, viel TOHUWABOHU, kein easy Drinking."

Acht Jahre später dann der „nächste Streich“: Grundsteinlegung der zweiten Kelterhalle hinter dem privaten Wohnhaus und damit hat das „tapfere Schneiderlein“ mal eben eines der spektakulärsten, deutschen Weinkellereigebäude in die Ellerstädter Weinberge gestellt!

Die Rotweine des 2014er Jahrgangs sind die ersten aus der neuen Kellererei und jetzt kommt zusammen was zusammengehört. Markus Schneider hat nun alles an einem Platz: Kelterhalle, Barriquekeller und vor allem ausreichend Lagerflächen, um für seine durstigen Kunden immer schnell liefern zu können.

Bei seiner Eröffnungsrede hat Markus deutlich gemacht, dass es hier nicht um quantitatives Wachstum geht, sondern darum die Qualität der Weine weiter zu steigern. Der 2014er Tohuwabohu ist somit der erste Jahrgang aus dem neuen Keller und hat dem Wein nochmals zu einem deutlichen Qualitätssprung verholfen.
Auf kargen, sandig-kiesigen Böden gewachsen, hochreife und gesunde Trauben von Hand gelesen, traditionelle Maischegärung im Holz-Gärbottich mit anschließender Standzeit von 7 Wochen, schonender Pressung und Reifung im Holzfass - das sind die Zutaten, aus denen deutsche Rotweine von Weltformat entstehen können!

Das Cuvee aus Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon überzeugt schon im Glas mit minimalem Rand und einer anregenden Nase. Trotz der Rebsorten ist der Wein nicht unbedingt als Bordeauxklon zu identifizieren. Die Aromen sind gesetzter. Also eher Zwetschge statt Schwarzkirsche. Zartbitterschokolade, gekochte Zwetschgen, etwas weißer Pfeffer machen sofort Lust auf den ersten Schluck. Am Gaumen sehr differenziert, reintönig und weniger primär füllig als z.B. ein Black Print. Schon kräftig und füllig, aber eher gereifte Aromen und wieder deutliche Noten von Zartbitterschokolade. Die Tannine sind bestens integriert und der Wein wirkt sehr erwachsen! Die Zeiten, in denen der Wein mit vordergründiger Kraft beeindrucken wollte, sind vorbei. Der Wein schiebt sanft an und hat dann eine beeindruckende Länge und Stoffigkeit. Wie ein Chamäleon zeigt der Wein mit zunehmender Zeit in der Karaffe/Glas immer weitere Facetten und überzeugt auf der ganzen Linie.

Unser Fazit: Deutscher Rotwein GANZ GROSS!!! Gehört in jeden Weinkeller und damit er dort kein Tohuwabohu anrichten kann, sollte er in den nächsten 3-8 Jahren getrunken werden.


      2014er Tohuwabohu - Schneider 19,50€/Fl.
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Ein hervorragender Wein, leider schon ausverkauft!

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