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Pomerol

Geht im Médoc die Faszination der Weinbergsböden vom Kies aus, in Saint-Émilion vom Kalk – in Pomerol ist es der Lehm, der den Trauben einzigartige Reifebedingungen verschafft. Die berühmtesten Châteaux haben einen tiefgründigen, farbigen, bald grünlich, bald bläulich schimmernden Lehm im Boden. Allerdings kommt bei den nahmhaftesten Châteaux auch wieder etwas Kies mit ins Spiel. Wie überall in Bordeaux, pflanzen die Winzer auf Lehm vorwiegend Merlot, auf Kies Cabernet-Sorten, in Pomerol ist dies meist Cabernet franc.

Die Weinberge Pomerols wurden niemals klassifiziert. Als 1855 die Klassifikation des Médoc in Kraft trat, hatte Pomerol noch kaum Renomée. Die Weine wurden damals meist offen zum Verschnitt verkauft. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts begann man ihre außergewöhnliche Reifebeständigkeit zu entdecken.

Trotz der fehlenden Klassifikation hat der Markt eine eindeutige Hierarchie geschaffen: Petrus ist unbestritten die Nummer eins in Pomerol, denn sein Weinbergsboden befindet sich am sweet spot der örtlichen Geologie – an einer Stelle mit besonders vielen Eisenmineralen. Spiralförmig liegen die Güter der nachfolgenden Qualitäts- und Preisklasse um Petrus herum: L’Evangile, Vieux Château Certan, Certan de May, Hosanna, Lafleur, Lafleur Petrus, La Conseillante, Le Pin, La Violette, Trotanoy, L’Eglise Clinet. Einen Ring weiter außen folgen Güter wie Domaine de l’Eglise, Le Gay, Gazin, Le Bon Pasteur, Beauregard, Petit Village, Bourgneuf, La Cabanne, Latour-à-Pomerol, Clinet. Am Rand des so genannten Plateaus von Pomerol (das in Wirklichkeit nur 38 Meter über Meereshöhe liegt) folgen jene Châteaux, die auf etwas sandigeren Böden immer noch einen soliden, typischen Pomerol erzeugen: Namen wie Château La Pointe, Rouget, La Grave, Bonalgue, La Croix du Casse, Nénin stehen für attraktive Best Buys. Rund 30 Châteaux produzieren regelmäßig Top-Qualität, ebensoviele rufen in guten Jahren ebenfalls ein ausgezeichnetes Potenzial ab. Da die Flächen in Pomerol nicht sehr groß sind und viele Güter in den Ausmaßen eher Burgunder-Domainen gleichen, sind die qualitativen Unterschiede von Jahrgang zu Jahrgang oft etwas größer, als es sonst in Bordeaux üblich ist. Idealtypischer Pomerol ist ein wuchtiger, öliger Rotwein, geprägt von reifem, schokoladigem Merlot, der durch intensiv mineralische Noten in der Balance gehalten wird. Artverwandte, aber deutlich leichtere Weine werden außerhalb der Gemarkung Pomerol unter der Bezeichnung Lalande-de-Pomerol erzeugt.

Geht im Médoc die Faszination der Weinbergsböden vom Kies aus, in Saint-Émilion vom Kalk – in Pomerol ist es der Lehm, der den Trauben einzigartige Reifebedingungen verschafft. Die berühmtesten Châteaux haben einen tiefgründigen, farbigen, bald grünlich, bald bläulich schimmernden Lehm im... mehr erfahren »
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Pomerol

Geht im Médoc die Faszination der Weinbergsböden vom Kies aus, in Saint-Émilion vom Kalk – in Pomerol ist es der Lehm, der den Trauben einzigartige Reifebedingungen verschafft. Die berühmtesten Châteaux haben einen tiefgründigen, farbigen, bald grünlich, bald bläulich schimmernden Lehm im Boden. Allerdings kommt bei den nahmhaftesten Châteaux auch wieder etwas Kies mit ins Spiel. Wie überall in Bordeaux, pflanzen die Winzer auf Lehm vorwiegend Merlot, auf Kies Cabernet-Sorten, in Pomerol ist dies meist Cabernet franc.

Die Weinberge Pomerols wurden niemals klassifiziert. Als 1855 die Klassifikation des Médoc in Kraft trat, hatte Pomerol noch kaum Renomée. Die Weine wurden damals meist offen zum Verschnitt verkauft. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts begann man ihre außergewöhnliche Reifebeständigkeit zu entdecken.

Trotz der fehlenden Klassifikation hat der Markt eine eindeutige Hierarchie geschaffen: Petrus ist unbestritten die Nummer eins in Pomerol, denn sein Weinbergsboden befindet sich am sweet spot der örtlichen Geologie – an einer Stelle mit besonders vielen Eisenmineralen. Spiralförmig liegen die Güter der nachfolgenden Qualitäts- und Preisklasse um Petrus herum: L’Evangile, Vieux Château Certan, Certan de May, Hosanna, Lafleur, Lafleur Petrus, La Conseillante, Le Pin, La Violette, Trotanoy, L’Eglise Clinet. Einen Ring weiter außen folgen Güter wie Domaine de l’Eglise, Le Gay, Gazin, Le Bon Pasteur, Beauregard, Petit Village, Bourgneuf, La Cabanne, Latour-à-Pomerol, Clinet. Am Rand des so genannten Plateaus von Pomerol (das in Wirklichkeit nur 38 Meter über Meereshöhe liegt) folgen jene Châteaux, die auf etwas sandigeren Böden immer noch einen soliden, typischen Pomerol erzeugen: Namen wie Château La Pointe, Rouget, La Grave, Bonalgue, La Croix du Casse, Nénin stehen für attraktive Best Buys. Rund 30 Châteaux produzieren regelmäßig Top-Qualität, ebensoviele rufen in guten Jahren ebenfalls ein ausgezeichnetes Potenzial ab. Da die Flächen in Pomerol nicht sehr groß sind und viele Güter in den Ausmaßen eher Burgunder-Domainen gleichen, sind die qualitativen Unterschiede von Jahrgang zu Jahrgang oft etwas größer, als es sonst in Bordeaux üblich ist. Idealtypischer Pomerol ist ein wuchtiger, öliger Rotwein, geprägt von reifem, schokoladigem Merlot, der durch intensiv mineralische Noten in der Balance gehalten wird. Artverwandte, aber deutlich leichtere Weine werden außerhalb der Gemarkung Pomerol unter der Bezeichnung Lalande-de-Pomerol erzeugt.

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